Ruth Wodak über Rechtspopulismus in Europa

Opfer-Täter-Umkehr. Oder kalkulierte Ambivalenz. Mit diesen Begriffen beschreibt die Sprachwissenschaftlerin Ruth Wodak Strategien von Rechtspopulist*innen. Ich sprach mit der Autorin des Buches „Politik mit der Angst. Zur Wirkung rechtspopulistischer Diskurse“ über diese Strategien, über das Erstarken von rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien in Europa sowie über die oftmals fehlende Implementierung rechtlicher Rahmenbedingungen.

Zur Person: Ruth Wodak ist emeritierte Universitätsprofessorin für Sprachwissenschaften an der Universität Wien und der Lancaster University sowie eine der Begründer*innen der Kritischen Diskursanalyse. Ihre thematischen Schwerpunkte bewegen sich von Frauenrechten und Sexismus über Vorurteilsforschung, Identitätspolitik bis zum Rechtspopulismus. 1996 wurde sie mit dem Wittgenstein-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien ihr Werk „Politik mit der Angst. Zur Wirkung rechtspopulistischer Diskurse“ (2016), das 2017 mit dem Preis für das beste österreichische wissenschaftliche Buch in den Geistes- und Sozialwissenschaften ausgezeichnet wurde.

Interview & Gestaltung: Valentine Auer | Kamera & Sprecher: Benjamin Storck

Das Video-Interview wurde für den Tutzinger Diskurs Wege der Integration geführt, eine verschriftlichte Version wurde zudem im MAGAZIN für Menschenrechte & Zivilcourage veröffentlicht.

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